Bergbau

Der Erzreichtum beeinflusste über Jahrhunderte das Erscheinungsbild des Arnsberger Waldes. Tagebau und Bergbau rissen große Löcher in den Wald, Köhler produzierten Unmengen an Holzkohle, um den Energiebedarf der Eisenhütten zu stillen. Städte wurden gegründet und die wachsende Bevölkerung verlangte nach immer mehr Bau- und Feuerholz. Relikte aus dieser Zeit finden sich noch heute in den Wäldern und zeugen von einer fast in Vergessenheit geratenen Industrie und deren Auswirkung auf die Natur.

Themenroute: Bergbau am Kahlenberg

Eingang zu altem Schieferstollen
Neben dem begehrten Eisenerz und anderen Erzen wurde in der Region auch Schiefer abgebaut. Das Foto zeigt den Eingang zum ehemaligen Schieferstollen Marsfeld II im Bermecketal bei Hirschberg.
Der Wald und der Bergbau auf Metallerze standen im Raum Warstein in einer jahrhundertelangen wechselseitigen Beziehung. Auch wenn es heute nicht mehr so einfach zu erkennen ist: Der Bergbau hat die Landschaft rund um Warstein in hohem Maße geprägt - vergleichbar höchstens mit dem heute so sichtbaren Einfluss, den der Kalksteinabbau auf die Landschaft hat. Der WaldKulTour-Weg rund um den Kahlenberg in Warstein soll den Blick des interessierten Wanderers schärfen: Wo finden sich noch heute Spuren des auch in Warstein längst vergangenen Bergbaus in der Landschaft und welche konkreten Auswirkungen hatte die jahrhundertelang betriebene Montanwirtschaft auf den Wald.