Geschichte
Von der Steinzeit bis heute
Bereits seit dem Ende der letzten Zwischeneiszeit wurde das Naturparkgebiet von Jägern und Sammlern durchstreift. Während der Steinzeit hat der „Hohle Stein“ bei Kallenhardt Material zur Herstellung von Geräten und Waffen geliefert. Nach der Niederwerfung der Sachsen durch Karl den Großen und mit der Einführung des Christentums begann die Erschließung des Raumes. Im Gegensatz zum siedlungsarmen Arnsberger Wald ist der Südrand des Haarstranges dicht mit Siedlungen besetzt. Der Holzreichtum des Arnsberger Waldes hat die Entwicklung der Holzindustrie in den Tälern der Ruhr und Möhne begünstigt. Bedingt durch die Eisenerzvorkommen im Raum Warstein sind hier Hochöfen und Eisenhämmer entstanden. Der letzte Hochofen wurde 1881 ausgeblasen, die Erzgewinnung endete 1949. Aus Hütten und Hämmern entwickelten sich bedeutende Werke der Stahlverarbeitung.